Die Medienpipeline

Die Medienpipeline von Aipokit verarbeitet jeden Upload über eine typspezifische Verarbeitungskette — hinter einem einheitlichen Upload-Endpoint.

Videoverarbeitung

Bei Video-Upload mit aktiviertem HLS-Transcoding durchläuft die Datei eine 8-stufige Pipeline:

  1. Validierung — Dateityp, Größe, Codec-Kompatibilität
  2. Metadaten — FFprobe extrahiert Auflösung, Dauer, Codec-Info
  3. Transcoding — FFmpeg erstellt Multi-Quality-HLS-Varianten (1080p, 720p, 480p, 360p)
  4. Thumbnail — Erstes Frame extrahiert und zu WebP konvertiert
  5. Poster — hochauflösendes Poster für Videoplayer
  6. Datenbank — Medien-Item mit Metadaten registriert
  7. Cleanup — temporäre Dateien entfernt
  8. Abschluss — Progress Tracker aktualisiert, WebSocket benachrichtigt

Qualitätsauswahl ist automatisch: bei 720p-Quelle erstellt Aipokit nur 720p-, 480p- und 360p-Varianten. Kein Upscaling.

Bildverarbeitung

Bilder werden automatisch zu WebP konvertiert (~30 % kleiner als JPEG). Originale können auf Wunsch erhalten bleiben. SVGs werden unverändert gespeichert mit Content-Security-Policy-Headern gegen eingebettete Script-Angriffe.

Dokumentenverarbeitung

PDFs erhalten Thumbnails der ersten Seite via Ghostscript. Markdown-Dateien sind im Browser mit Live-Vorschau editierbar. BPMN-Diagramme öffnen im interaktiven Modellierer.

Echtzeit-Fortschritt

Während des Transcodings verbindet sich das Frontend per WebSocket mit /api/media/{slug}/progress/ws. Das Backend meldet alle 500 ms Stufe, Prozentsatz, ETA und aktuelle Qualitätsstufe.

Published